Projekt Beschreibung

Produktion

Peview 3Eine Produktion mit diesem Anspruch braucht Zeit. So wurde der Weltensegler bereits 2013 in Form eines „Previews“ mit einem rund 80-köpfigen Orchester im Stadtcasino Basel aufgeführt, um Erfahrungswerte für die Umsetzung zu sammeln.

Für die Realisierung des Weltenseglers werden drei unterschiedliche Studios über einen Zeitraum von rund einem Jahr belegt: Ein Musik-Studio mit neusten Sounds für die musikalische Komposition, ein Protools-Studio mit einer Datenbank von über 40.000 Geräuschen zur Hörspielbearbeitung und ein AVID-Filmstudio für die visuelle Bearbeitung. Der lange Zeitraum erklärt sich schon allein dadurch, dass der Komponist für die Herstellung von über 60 Minuten orchestraler Musik rund ein Jahr benötigt und die neuen Versionen immer wieder mit den bestehenden Hörspielteilen abgeglichen werden müssen.

Voran geht eine mehrjährige Arbeitsphase des Autors. Die lyrischen Texte sollen auch noch in 10 Jahren aktuell sein. Um sie jedoch wie Libretti zu behandeln, müssen die einzelnen Phrasen genau auf der Musik sitzen. Neuartig sind die Hörspielteile, welche bislang noch nie mit Orchester aufgeführt wurden. Die Sprecherstimmen sind dabei eine besondere Herausforderung. Da sie bekannte Leinwand-Charaktere repräsentieren, müssen die Interpretationsmöglichkeiten immer wieder neu recherchiert und durchdacht werden.

StartnextWenn alle Tonstrecken fertig sind, werden die Noten ausgedruckt. Erst dann kann mit den Proben und Musikaufnahmen begonnen werden. Hierzu ist ein Profi-Orchester nötig, da allein schon eine einzige Probe sehr teuer werden kann. Im Tonstudio wird dann parallel mit dem Mastering begonnen. Ein komplexer Vorgang, denn die Surround-Sounds sollen auch „live“ mit Orchester funktionieren, welches mit seinem Dynamikumfang einen völlig anderen Klangraum einnimmt. Die Kombination dieser Ebenen bedeuteten für Tonmeister, Komponist und Arrangeur eine maximale Herausforderung, da es hierfür kaum Erfahrungswerte gibt.
Parallel wird im Fernsehstudio bereits an der Visualisierung gearbeitet. Bilder als Noten auf der Bühne einzusetzen braucht Erfahrung. Gemeinsam mit der Regie wird so ein passender Rahmen entstehen, bei dem auch die Darsteller mehrere Funktionen übernehmen.

Die Produktion eines solchen Events braucht viele Menschen, die bei der Realisierung helfen. Doch sie braucht vor allem den Mut, neue Wege zu gehen…